Neue “Bildungspaten gesucht”

von redaktion

Über 1.500 Stuttgarter engagieren sich als Bildungspaten. Beispiele sind Kulturinteressierte, die Kindern den regelmäßigen Besuch im Theater ermöglichen, türkischstämmige Gymnasiasten, die türkischstämmige Grundschüler als “große Brüder” oder “große Schwestern” unterstützen, oder Senioren, die Hauptschülern beim Übergang in den Beruf helfen.

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster: “Jeder fünfte Stuttgarter ist ehrenamtlich aktiv. Die Bildungspaten sind beispielhaft für unsere engagierte Bürgerschaft, da sie einzelne Kinder und Jugendliche ganz individuell fördern. Gleichzeitig bietet die Übernahme einer Patenschaft die faszinierende Chance, im Leben eines Kindes oder Jugendlichen eine wichtige Rolle zu spielen und dabei auch den eigenen Horizont zu erweitern.” Vor allem Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und aus sozial schwachen Familien profitierten von Patenschaften. “Allerdings ist der Einsatz der Paten nicht auf diesen Kreis beschränkt. Die Möglichkeiten sind vielfältig, auch neue Ideen für Bildungspartnerschaften sind gefragt. Es ist doch ein guter Vorsatz für das neue Jahr, sich als Bildungspate zu engagieren”, so Schuster.

Um weitere Bildungspaten zu gewinnen, startet die Stadt am 9. Januar 2012 die Kampagne “Bildungspaten gesucht!”. Sie besteht aus großflächiger Werbung auf den “City Lights” und “Pick-up-Postkarten”. Begleitet wird die Kampagne durch eine Broschüre, die verschiedene Paten vorstellt und alle Anlaufstellen für Interessierte aufführt. Auch die Internetseite www.stuttgart.de/bildungspaten bietet umfassende Informationen für potenzielle Bildungspaten.

Das “Netzwerk Stuttgarter Paten für Bildung und Zukunft” wurde vor kurzem als herausragende “Bildungsidee” ausgezeichnet. Es überzeugte im bundesweiten Wettbewerb “Ideen für die Bildungsrepublik” durch seine Vernetzung und passgenaue Förderung. Im Netzwerk sind über 30 Patenprojekte aktiv. Die Vernetzung stärkt das bestehende Angebot, bietet die Chance, neue Themen aufzugreifen und soll noch mehr Menschen ermutigen, sich als Bildungspaten zu engagieren.

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