Internet goes on strike

von cindyw

Seit 2001 wurden ca. 8,2 Millionen Artikel auf Wikipedia hochgeladen. Doch wie mächtig ist die Enzyklopädie?
Diese Frage beantwortete sich eindeutig von selbst, als Wikipedia aus Protest für 24 Stunden die englische Version der Seite lahmlegte, indem lediglich eine schwarze Seite angezeigt wurde.  Mit diesem Zeichen wollte Wikipedia gegen die umstrittenen Internetgesetze vorgehen, die vorsehen, Seiten zu sperren, die Urheberrechte verletzen sollen. Laut der Kritiker grenzt dies an Zensur und darf keinesfalls geduldet werden. So könnten auch internationale Seiten gesperrt werden, die den Anschein erwecken Urheberrechte zu verletzen. Die amerikanische Regierung versucht mit diesen Gesetzen gegen Musik-, Film- und Softwarepiraterie vorzugehen. Doch anscheinend war nicht klar, dass diese Gesetzesentwürfe für so viel Zündstoff sorgen würden.


Denn nicht nur Wikipedia protestierte, auch Google und tausende weitere Internetseiten schlossen sich dem Protest an. Und dies mit Erfolg: Die Abstimmung über die geplanten Gesetze findet nun nicht statt und Senator Harry Reid sucht nun einen Konsens.

Die Meinungen über die Gesetze gehen in verschiedene Richtungen, allerdings ist eine Sache klar. Giganten wie Google und Wikipedia haben wieder einmal ihre Macht gezeigt und aktiv etwas bewirken können. Es lebe das Internet!

 

 

 

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