6,5 Prozent ohne Schulabschluss

von redaktion

Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss ist leicht rückläufig. Im Jahr 2010 verließen 6,5 % der Schülerinnen und Schüler eines Altersjahrgangs die allgemeinbildenden Schulen, ohne mindestens einen Hauptschulabschluss zu erwerben. Im Jahr zuvor waren es noch 6,9 %. Die meisten von ihnen besuchten Förderschulen, ein Viertel davon waren Hauptschüler. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Bei Jungen war das mit 7,7 % häufiger der Fall als bei Mädchen mit 5,2 %. In den neuen Ländern gab es mehr Abgänger ohne Abschluss als in den alten: 13,8 % in Mecklenburg-Vorpommern und nur 5,2 % in Baden-Württemberg.

Von den knapp 8,8 Millionen Schülerinnen und Schülern, die in Deutschland im Schuljahr 2010/2011 an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet wurden, waren 49,1 % Mädchen und 50,9 % Jungen. Während es diese Gesamtverteilung auch an den Grundschulen gab, zeigt sich an den übrigen Schularten ein anderes Bild. So bestand die Schülerschaft an Förderschulen zu 63,7 % aus Jungen, auch Hauptschulen wurden mit einem Anteil von 56,1 % überdurchschnittlich oft von Jungen besucht. An Gymnasien hingegen waren mit 52,7 % Mädchen überrepräsentiert. Dieser überdurchschnittliche Anteil von Mädchen an Gymnasien zeigte sich in allen Bundesländern, am deutlichsten in Brandenburg mit einem Anteil von 54,3 %.

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