Bist Du bereits in der Cloud – Oder nur bei Facebook ?

von redaktion

Die weltgrößte Computermesse Cebit startete in Hannover mit vollen Hallen in die Cloud.

Zu den Haupthemen der Messe gehören IT-Sicherheit und das Cloud Computing, bei dem Daten und Software direkt aus dem Netz angeboten werden. Der Umsatz mit Cloud Computing wird in diesem Jahr wohl die Marke von fünf Milliarden Euro allein in Deutschland durchbrechen. Zugleich werfen die Cloud Computing Angebote aber Fragen zum Datenschutz auf.

Einige Klarstellungen hierzu findet man bei www.datenschutzzentrum.de ….

Vor allem bei großen Ausstellern wie IBM oder Microsoft drängten sich Besucher. Die Zahl der Aussteller ist von 4200 im Vorjahr leicht auf 4251 gestiegen. Sie kommen aus 70 Ländern.

Der deutsche Markt für Cloud Computing übersteigt in diesem Jahr die Grenze von 5 Milliarden Euro. Der Umsatz klettert 2012 voraussichtlich um 47 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Das ergab eine aktuelle Studie der Experton-Group im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Cloud Computing ist zu einem echten Boom-Thema geworden. In den kommenden Jahren bleiben die Wachstumsraten aller Voraussicht nach im zweistelligen Bereich“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bis 2016 soll der Markt auf rund 17 Milliarden Euro wachsen. Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen in Echtzeit über Datennetze (aus der „Wolke“) genutzt. Das Angebot reicht von einfachen Speichermöglichkeiten für Fotos und Filme im Web für Privatnutzer bis zu hochkomplexen Anwendungen für Unternehmen.

© Bitkom

Besonders stark legt in diesem Jahr der Umsatz mit Geschäftskunden zu: Gut 3 Milliarden Euro geben Unternehmen für Cloud Computing aus, im Vorjahr war es gut eine Milliarde Euro weniger. Der Hauptteil dieser Umsätze entfällt mit 1,4 Milliarden Euro auf Cloud-Dienstleistungen. Dazu gehören Software-as-a-Service (das Bereitstellen von Computerprogrammen über das Internet), Platform-as-a-Service (die Bereitstellung von Entwicklungsumgebungen über das Internet) und Infrastructure-as-a-Service (etwa die Bereitstellung von Speicher- oder Rechnerkapazität über das Internet). Investitionen in Cloud-Hardware machten 1,1 Milliarden aus, Integration und Beratung gut 500 Millionen Euro.

Privatverbraucher geben in diesem Jahr voraussichtlich 2,3 Milliarden Euro für Cloud Computing aus.
Dabei nutzen die Verbraucher die Cloud vor allem für Unterhaltungsdienste, wie Online-Spiele oder das Streamen von Audio- oder Videodateien. Bis 2016 wird sich der Umsatz mit diesen Entertainment-Diensten fast verdreifachen. Insgesamt steigen die Umsätze mit Privatkunden bis dahin auf über 6 Milliarden Euro.

Bist Du bereits in der Cloud oder nur bei Facebook ? Kann die Cloud uns auch in der Schule helfen, oder hilft da nur noch Facebook ? Wir sind gespannt auf eure Kommentare !

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