Creo en la libertad

von cindyw

Creo en la libertad – ich glaube an die Freiheit. Dies war das Motto des Internationalen Frauentags 2009 in Kolumbien. So ist heute, am 8. März 2012, wieder ein wichtiger Tag für alle Frauen weltweit.
In Deutschland wird dem Frauentag nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt, in Russland hingegen finden zahlreiche Paraden statt und die Frauen in China bekommen sogar den Nachmittag frei.

Doch wo hat dieser Tag eigentlich seine Ursprünge?
Am 19. März 1911 wurde das erste Mal der Frauentag in Deutschland, Dänemark, der Schweiz und Österreich-Ungarn gefeiert.  Nach der Gründung eines nationalen Frauenkomitees der Sozialistischen Partei Amerikas schwappten diese Ideen nach Europa. Frauen wie Clara Zetkin und Rosa Luxemburg setzten sich für die Rechte der Frauen ein, insbesondere für das Wahlrecht. So förderten vor allem die Sozialdemokraten den Frauentag.

Die Februarrevolution Russlands im Jahre 1017 legte dann letztendlich den 8. März als den Internationalen Frauentag fest.

Im Dritten Reich wurde der Frauentag verboten, da er als zu sozialdemokratisch empfunden wurde.
Heute verbinden viele Menschen den Frauentag mit dem Sozialismus. Er erinnert einige an die pompösen Feste, die in der DDR stattgefunden haben, oder an die Propagandaveranstaltungen der ehemaligen Sowjetunion.

Das mit dem Frauenwahlrecht hat sich in Europa mittlerweile erledigt, 1984 setzte Liechtenstein auch als letztes Europäisches Land das Frauenwahlrecht durch. Jedoch ist dies nicht auf der ganzen Welt der Fall, Frauen werden in manchen Regionen der Erde misshandelt und brutal unterdrückt.

In Ländern wie Pakistan werden Frauen, die nicht „gehorsam“ sind, verbrannt. Jeder hat schon einmal etwas von Ehrenmorden gehört und in Afrika werden junge Mädchen schmerzhaft und ohne Narkose beschnitten.

Dieser Tag ist also nicht so sinnlos wie manche Menschen denken, er kann dazu genutzt werden darüber nachzudenken, wie manche Frauen auf der Welt behandelt werden, und dass es bei weitem noch keine weltweite Gleichberechtigung der Frauen gibt.

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