Das war wohl nix!

von cindyw

 

2009 ein grandioses Ergebnis bei den Bundestagswahlen, dann plötzlich der Absturz und die Partei dümpelte bei schwachen 5%. Egal, damit ist man ja noch drin, und dies schien auch zu reichen. Dann wurde aus den Liberalen die „Fast Drei Prozent“-Partei und nun ist man bei kläglichen 1,2% angekommen. Klar ist, dass das Lachen nun vergangen ist.

Es wurde viel gewechselt, der unbeliebte Westerwelle wurde aus der Parteispitze gekickt und „Fipsi“ Rösler übernahm das Zepter. Dann hatte auch der Generalsekretär Lindner die Schnauze voll und schmiss hin. Döring ist nun sowieso “der Böse” und es scheint, als wäre kein FDP- Politiker mehr sympathisch.

Was wollen die denn eigentlich?

Nun, früher stand die Partei ja für Wirtschaftsliberalismus, eine Reformierung des Einkommensteuertarifs, eine Ablehnung der Hartz-Gesetze und so weiter.

Und heute? Das weiß niemand so richtig. Aber anstatt die Ärmel hochzukrempeln und an einem einwandfreien Programm zu feilen, wird alles schön geredet. Sätze wie „Zahlen bedeuten nichts“ und „Wir haben doch zum Wirtschaftsaufschwung in Deutschland viel beigetragen“ hängen uns doch allen schon zum Hals raus. Es wird sich weiter um Kopf und Kragen geredet und man fragt sich: „Was zum Teufel wollt ihr eigentlich?“

Die FDP stellt für einige nur noch eine Witzpartei dar, es kursieren Videos auf youtube wie „Two and a Half Prozent“ oder „Das ist Guido Westerwelle – das ist der, den keiner mag“ und feiern tausende Aufrufe.

Wo genau will diese Partei eigentlich hin? Nur aus Spott bekam die FDP bei den Landtagswahlen im Saarland noch einen eigenen Balken bei den Ergebnissen. Denn normalerweise wäre das Ergebnis der FDP bei „Sonstige“ gelandet.

Traurig ist es eigentlich schon. Und was ist mit den FDP-Wählern passiert? Die sind nun zu den Piraten übergelaufen und haben sich auf hohe See in Richtung Bundestag begeben.

Doch wer weiß, vielleicht kann sich die FDP doch noch irgendwie vor dem Ertrinken retten …

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