Don’t blow it – good planets are hard to find!

von cindyw

Das Kyoto-Protokoll, der Weltklimagipfel in Durban und alle anderen Initiativen scheinen wirkungslos geblieben zu sein. Fakt ist, dass die Menschheit immer mehr Co2 ausstößt, ohne an die möglichen Konsequenzen zu denken. So berichtet die Seite wetter.t-online.de, dass das australische Wissenschaftsinstitut Commonwealth Scientific and Industrial Research herausgefunden habe, dass der Ausstoß an Co2 weltweit im Jahr 2012 um 5,9% gestiegen sei.

Laut dieser Studie habe die Konzentration in der Atmosphäre im Jahr 2011 mit 390 ppm ein absolutes Rekordniveau erreicht, da sie in den letzten 800.000 Jahren lediglich zwischen 170 und 300 ppm gelegen habe. Warum tun wir das?

Das Problem ist, dass Schwellenländer wie Indien innerhalb der letzten Jahre einen drastischen Aufschwung erlebt haben. Die indische Wirtschaft boomt, es wird viel investiert und produziert. Und das kostet natürlich Strom und belastet die Umwelt massiv.

Da Indien für seine billige Produktion und die billigen Rohstoffe bekannt ist, wird erwartet, dass auch die Nettopreise für die Rohstoffe sich weiterhin im Billigpreissektor bewegen. Der Aufschrei wäre also groß, wenn Indien nun seine Technologien grüner machen würde, um die Umwelt zu entlasten, und eine Menge Geld “verschwenden” würde.

Natürlich sehen wir hier in Deutschland die Dinge mit ganz anderen Augen. Wir investieren gern in Solarenergie, neue Windparks oder Wasserkraftwerke. Wir gehören zu den Vorreitern bezüglich der erneuerbaren Energien. Der deutsche Staat begrüßt Initiativen mit großzügigen Subventionen und die EU spielt auch mit.

Doch selbst bei unseren Nachbarn ist die Situation komplett anders. Die Franzosen beispielsweise machen sich nicht viel aus erneuerbaren Energien. Man sieht kaum Solaranlagen auf Hausdächern in Frankreich, Windparks sind ebenfalls kaum zu erkennen, ganz zu schweigen von Wasserkraftwerken.

Wie soll es nur weitergehen mit unserem Planeten? Wie kann nur weiterhin so skrupellos Co2 ohne Ende ausgestoßen werden? Was passiert mit den Müllbergen, die die großen Städte Indiens bedrohen? Wie geht es mit den ignoranten Umweltsündern weiter? Werden Sanktionen nötig sein, um die Unternehmen zu umweltbewusstem Handeln zu zwingen?

Die Lösung dieser Fragen steht in den Sternen. Auf jeden Fall gilt, dass jeder Einzelne versuchen sollte, seinen Beitrag zu einer grüneren Gesellschaft zu leisten. Jeder zählt, und jede noch so kleine Tat kann etwas bewirken.

 

Titel: Zitat aus dem Times Magazine

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