Ein großer Schritt in Richtung Demokratie

von cindyw

 

Nach jahrzehntelangen Militärregimen und Unterdrückung im Land beginnt Myanmar (wird auch Birma oder Burma genannt) sich langsam zu öffnen.

Die Oppositionspartei hat bei den Nachwahlen dieser Woche fast alle Sitze für sich entscheiden können und der Regierungspartei scheint es die Sprache verschlagen zu haben.
Die populäre Anführerin der Opposition Aung San Suu Kyi hat einen großen Beitrag zur breiten Zustimmung im Volk geleistet. Sie selbst wurde jahrzehntelang von der Regierung gejagt, war unzählige Male inhaftiert oder stand unter Hausarrest. Für ihren Mut und unaufhaltbaren Ehrgeiz wurde sie mit dem Friedensnobelpreis für ihr Eintreten für Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet.

Seit Thein Sein seit 2011 der neue Präsident des einst so isolierten Landes wurde, öffnete sich das Land langsam. Poltische Gefangene wurden aus den Haftanstalten entlassen und der Demokratisierungsprozess begann. Offiziell wurde die Militärjunta abgelöst, dennoch hat diese noch viel Einfluss in Myanmar.

Myanmar war nach der Unabhängigkeit von Großbritannien ein Land, das streng und skrupellos von einem Militärrat geführt wurde. Eine Opposition wurde nicht geduldet, die Menschenrechte auf das Äußerste verstoßen. Allerdings mischte sich niemand in die Angelegenheiten des Landes ein und die Welt entschied sich dazu, das Land zu isolieren und sich selbst zu überlassen.

Es ist erfreulich zu sehen, dass solche hoffnungslosen Fälle wie Myanmar sich doch erholen können und sich in Richtung Demokratie bewegen. Allerdings ist die Zukunft noch ungewiss und wer weiß, wie sich das Land politisch weiterentwickeln wird.

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