DFB-Delegation in Auschwitz

von Patrick_Oku

Bundestrainer Joachim Löw, Mannschaftskapitän Philipp Lahm sowie die beiden in Polen geborenen Nationalspieler Miroslav Klose und Lukas Podolski waren eine Woche vor dem EM-Start nicht wie erwartet im DFB-Trainingsquartier, sondern überaschend in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz in Polen zu sehen.
„Mit dem Besuch in Auschwitz wollten wir ein Zeichen setzen, dass ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte niemals in Vergessenheit geraten und sich nie wiederholen darf”, war die Message von Teammanager Oliver Bierhoff, der neben anderen wichtigen Funktionären auch zur Kranzniederlegung vor Ort war.

 

Der Besuch und die Kranzniederlegung galten dem Gedenken an die Holocaust Opfer.
Zu den Verfolgten und Ermorderten zählten auch Fußball-Spieler aus Polen und anderen Ländern.

Die Delegation rund um Präsident Wolfgang Niersbach wollte damit ein Zeichen setzen, dass so  wichtige Ereignisse der deutschen Geschichte wie die zur Zeit des Nationasozialismus niemals in Vergessenheit geraten sollen.

Von Frühjahr 1942 an war Auschwitz das größte Konzentrationslager der Deutschen – mehr als 1,1 Mio. Menschen wurden damals von den Nazis ermordet oder fielen Hunger und Krankheit zum Opfer.

Neben der deutschen Nationalmannschaft kündigten auch andere teilnhemenden Länder ihren Besuch an der Gedenkstätte an.

 

Bildmaterial © DFB

 

 

 

Patrick_Oku


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