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Schwäbisches Pulverfass – Brunos Brandrede!

von Patrick_Oku

Liebe Fußball-Fans,

lediglich 6 (!) Punkte aus 7 Bundesligaspielen, Platz 15 in der Tabelle, dazu die peinliche 0:2-Niederlage beim norwegischen Erstligisten Molde FK in der Euro-League!
Der VfB Stuttgart ist dort angekommen wo niemand hin will:  IM TAL DER TRÄNEN.

Der VfB droht zur grauen Maus der Bundesliga zu werden.

Doch als ob das alles nicht genug wäre, gab es am vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen direkte Pfiffe und Rausschmissforderungen der Fans gegen Cheftrainer Bruno Labbadia. Dies brachte den sonst so besonnenen Deutsch-Italiener auf die Palme, weil er sich ungerecht behandelt fühlte.

Was folgte war eine zweiminütige Wutrede  auf der anschließenden Pressekonferenz nach dem Leverkusen-Spiel, bei der sich der Coach vor allem die Medien zur Brust nahm. Labbadia sieht sich als Opfer einer Kampagne, spricht davon,  dass das Publikum „durch absolute Unwahrheiten aufgewiegelt“ worden sei. Des Weiteren setzte er sich zur Wehr “zum Mülleimer für alle” gemacht zu werden.

Unmissverständlich – in Stuttgart liegen die Nerven blank.

Doch ist der Trainer wirklich der Sündenbock alles Üblen, das sich beim VfB zur Zeit ereignet?

Fakt ist: Der VfB macht seiner schwäbischen Kultur des Sparens alle Ehre und hat vor der Saison nur 300 000 Euro in neue Spieler investiert – so wenig wie kein anderer Erstligist!  Zudem musste er vor eineinhalb Jahren 2 Millionen Euro durch Spielertransfers auftreiben, um Verbindlichkeiten zu tilgen. Trotz dieser Lasten ist es Labbadia vorletzte Sasion gelungen, den VfB, der mausetot mit 12 Punkten im Tabellenkeller stand, am Ende noch ins internationale Geschäft zu führen. Er ist bisher 22 Monate im Amt, war bis zuletzt immer unumstritten – keine gewöhnliche Situation, was den Cheftrainer-Posten des VfB in den letzten 4 Jahren angeht.

Da kann man sich schon mal die Frage stellen, ob dieser Rundumschlag gegen Labbadia wirklich berechtigt ist oder ob man die impulsiven Worte des Trainers mal hinterleuchten sollte  und sich wirklich mal die Frage stellen sollte, ob man sich im Fußballgeschäft zu viel von Emotionen und den Medien leiten lässt …

Patrick_Oku


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