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Der Problem-Peer und die schwächelnde SPD

von cindyw

Es ist ein niederschmetterndes Ergebnis. Laut der neuesten ARD-Morgenmagazin-Sonntagsfrage ist klar, dass die SPD momentan bei gerade 26% liegen würde, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Sozialdemokraten – ausgerechnet im so wichtigen Wahljahr!
Die CDU/CSU würde sagenhafte 42% der Wählerstimmen erhalten, die Grünen liegen bei 13% und die FDP und die Piraten wären mit jeweils 4% draußen.

Im Falle einer Bundestagswahl könnte es somit nur zu einer Großen Koalition oder zu Schwarz-Grün kommen. Für einige Menschen (mich eingeschlossen) wäre diese Option so ziemlich der “worst case scenario”.

Was ist für dieses katastrophale Ergebnis der SPD Verantwortlich? Und wie kommt es, dass die SPD schon seit Jahren in einer tiefen Krise steckt?

Klar ist, dass Peer Steinbrück (Kanzlerkandidat der SPD) sich in den letzten Monaten nicht von seiner besten Seite gezeigt hat.
Der aus Hamburg stammende Politiker fiel eher mit seinen Negativschlagzeilen rund um seine Nebeneinkünfte und die Aussage, dass das Kanzlergehalt zu niedrig sei, auf.

An dieser Stelle muss aber gesagt werden, dass die Medien auch mitschuldig sind an dem momentanen Untergang der SPD.
Denn Steinbrück meinte mit der Aussage, dass das Kanzlergehalt zu niedrig sei, lediglich, dass man sich generell Gedanken darüber machen solle, dass manche Vorstandsmitglieder oder “hohe Tiere” in der freien Wirtschaft unvorstellbare Summen verdienen würden. So würden also die Relationen zwischen den verschiedenen Gehältern nicht mehr realistisch sein.

Nun muss die SPD sich voll auf das inhaltliche Programm stürzen. Denn nur so kann die Wahl einigermaßen erfolgreich in Angriff genommen werden.
Und Mission Merkel-Stürzen? Mal schauen.

Bildmaterial: offizielles Pressefoto der SPD-Parteispitze

http://www.spd.de/presse/16702/pressebilder.html?pt=3#pic

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